„Aufsteh’n zum Leben“ hieß das Motto des ökumenischen Kirchentags, mit dem die Kirchen in Speyer an Pfingsten zur Vertiefung ihrer Gemeinsamkeiten aufgerufen hatten. Den Abschlussgottesdienst auf dem Platz neben dem Speyerer Dom begleiteten 80 Bläser aus der ganzen Pfalz unter Leitung von Landesposaunenwart (LPW) Christian Syperek. Dabei unterzeichneten Bischof Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsident Christian Schad einen gemeinsamen Leitfaden, der Hinweise zu praktizierter Ökumene gibt.

Syperek stellte die pfälzische Posaunenarbeit im Zelt der Kirchenmusik vor, das vom bischöflichen Ordinariat und der evangelischen Landeskirche neben zahlreichen anderen Informationsständen auf der langen Straße zwischen Dom und Gedächtniskirche betrieben wurde. Hier wurde er von den Mitgliedern des Speyerer Posaunenchors unterstützt. Sie zeigten den Passanten ihre Instrumente und ließen sie auch auf Schlauchtrompeten erste Töne probieren.

Die Speyerer Bläser hatten den Kirchentag mit ihrem LPW durch ein Turmblasen vom „Altpörtel“ eröffnet, dem gut erhaltenen Turm der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Am gleichen Ort begleiteten sie mit ihrem Chorleiter Philipp Neidig später den Eröffnungsgottesdienst.

Eckhard Fleischmann